Ziel des Projekts «Zukunft Mutschellen» ist es,
Optionen zu prüfen zu einer Zusammenarbeit, Verwal-
tungsgemeinschaft oder Fusion von
Berikon,
Rudolfstetten-Friedlisberg und
Widen.
Dieser Blog berichtet vom Prozess der drei Gemeinden am Mutschellen und lädt zum Mitdiskutieren ein.

Getrennte Wege

Die Ortstafel Mutschellen gibt es zwar, eine gemeinsame politische Zukunft von Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen jedoch nicht.

Ausarbeitung eines Fusionsvertrags deutlich abgelehnt

Am 21. Mai 2017 fand das Projekt «Zukunft Mutschellen» definitiv seinen Abschluss. In Berikon sagten 618 Stimmberechtigte JA zum Kredit vom 45 000 Franken (je 15 000 Franken pro Gemeinde) zur Ausarbeitung eines Fusionsvertrag der Gemeinden Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen, 986 legten hingegen ein NEIN in die Urne. In Widen wurde das Geschäft ebenfalls deutlich abgelehnt, mit 484 JA zu 987 NEIN-Stimmen. Lediglich Rudolfstetten-Friedlisberg befürwortete bereits im Rahmen der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 13. Februar 2017 das Geschäft, gegen das auch kein Referendum ergriffen wurde. Somit gehen die drei Gemeinden am Mutschellen weiterhin getrennte Wege.


Am 21. Mai wird abgestimmt

Der Politthriller geht in die nächste Runde

Die Diskussion um die Ausarbeitung eines Fusionsvertrags der drei Gemeinden am Mutschellen ist mit den ausserordentlichen Gemeindeversammlungen vom 13. Februar in Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen nicht vom Tisch. Denn sowohl in Berikon (mit 600 Stimmen) als auch in Widen (mit 402 Unterschriften) wurde das Referendum ergriffen. Entsprechend  kommt es am 21. Mai in diesen beiden Gemeinden zu einer Urnenabstimmung über die Zukunft Mutschellen.

Kurz vor der Abstimmung gehen in Berikon und Widen die Wogen hoch. Projektbegleiter Dr. Jean-Claude Kleiner meint dazu: «Mich freut dieses Engagement der Bevölkerung. Es ist richtig und wichtig, dass die Diskussion vor der Ausarbeitung des Fusionsvertrags geführt wird.» Pro- und Kontra-Kommentare zum Thema finden sich bei diesem Beitrag sowie unter den Artikeln «Am Tag danach» und «Ja+Ja+Nein=Nein?

 


Am Tag danach

«Full House» in der Mehrzweckhalle Widen zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 13. Februar 2017

«Ja» aus Berikon und Rudolfstetten-Friedlisberg, «Nein» aus Widen

139 Ja, 98 Nein. 198 Ja, 53 Nein. 135 Nein, 113 Ja. So lauteten die Abstimmungsresultate der ausserordentlichen Gemeindeversammlungen, die am 13. Februar 2017 gleichzeitig in Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen stattfanden. Das Hauptgeschäft hatte zum Inhalt, der Ausarbeitung eines Fusionsvertrags, nicht der Fusion, der drei Gemeinden am Mutschellen zuzustimmen.

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Ja+Ja+Nein=Nein?

Gemeindeammann Peter Spring verkündet das Abstimmungsergebnis für Widen: 135 Nein zu 113 Ja.

Abstimmungsresultate aus den drei ausserordentlichen Gemeindeversammlungen

Fast wie von einer unsichtbaren Regie inszeniert, trafen die Resultate schön in alphabetischer Reihenfolge aus den drei ausserordentlichen Gemeindeversammlungen vom 13. Februar in Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen ein.

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Ausarbeitung eines Fusionsvertrags

Am 13. Februar wird in Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen gleichzeitig über den nächsten Schritt der Zukunft Mutschellen abgestimmt.

Unterlagen zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 13. Februar 2017

Über die Ausarbeitung eines Fusionsvertrags, nicht über die Fusion von Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen, wird im Rahmen der ausserordentlichen Einwohnergemeindeversammlung abgestimmt am: Montag, 13. Februar 2017, 19.30 Uhr. Diese ausserordentliche Einwohnergemeindeversammlung findet in allen drei Projektgemeinden gleichzeitig statt. Wird der Antrag zur Ausarbeitung eines Fusionsvertrags in allen drei Gemeinden angenommen, kommt es zu einem späteren Zeitpunkt zur Abstimmung über den Fusionsertrag. Klicken Sie auf «Lesen Sie weiter» und informieren Sie sich umfassend hinsichtlich der zukunftsträchtigen Gemeindeversammlung mit den folgenden Dokumenten, welche die gedruckte Broschüre zur ausserordentlichen Gemeindeversammlung ergänzen.

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Vernehmlassung läuft

Die Projektleitung steht den rund 350 Interessierten am Informationsanlass vom 8. September 2016 im Berikerhus Red und Antwort zur Zukunft Mutschellen.

Die Projektleitung steht den rund 350 Interessierten am Informationsanlass vom 8. September 2016 im Berikerhus Red und Antwort zur Zukunft Mutschellen.

Bericht der Projektgruppe, Finanzbericht und Leitfaden Vernehmlassung online

Mit dem von rund 350 Interessierten besuchten Informationsanlass vom 8. September 2016 fiel der Startschuss zur Vernehmlassung der «Zukunft Mutschellen», zu der Bevölkerung, Interesssengruppen und Parteien eingeladen sind.

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Nächster Schritt Richtung Zukunft

Nun steht der Zukunft Muschellen ein Richtungsentscheid bevor | Foto: Carmen Frei

Der Zukunft Muschellen steht ein Richtungsentscheid bevor

Einladung zum öffentlichen Informationsanlass vom 8. September in Berikon

Im April 2015 ging das Projekt «Zukunft Mutschellen» an den Start mit dem Auftrag, die drei Optionen verstärkte Zusammenarbeit, Verwaltungsgemeinschaft oder Fusion der drei Gemeinden Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen zu prüfen. Am 8. September 2016 werden die gewonnenen Erkenntnisse der Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert.

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Etappenziel erreicht

Acht Zusammenkünfte seit April 2015, hart aber fair geführte Diskussionen, viele Stunden Vor-, und Nachbearbeitung und letztlich den Auftrag erfüllt. Die Mitwirkenden am Projekt «Zukunft Mutschellen» haben den reichhaltigen Apéro im Anschluss an den letzten Workshop vom 9. März wahrlich verdient.

Acht Zusammenkünfte seit April 2015, hart aber fair geführte Diskussionen, viele Stunden Vor-, und Nachbearbeitung und letztlich den Auftrag erfüllt. Die Mitwirkenden am Projekt «Zukunft Mutschellen» haben den reichhaltigen Apéro im Anschluss an den letzten Workshop vom 9. März wahrlich verdient.

Die «Zukunft Mutschellen» geht in eine nächste Runde

Rund 100 Engagierte aus Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen haben seit April 2015 in acht Arbeitssitzungen Themen diskutiert wie Behörden und Verwaltung, Finanzen und Liegenschaften, Forst und Ortsbürgergemeinden oder Kultur und Freizeit. Dies stets im Blick auf die drei Optionen verstärkte Zusammenarbeit, Verwaltungsgemeinschaft oder gar Fusion der drei Gemeinden am Mutschellen. Die Resultate aus der schwungvoll geführten Auseinandersetzung werden nun verschriftlicht und anschliessend von den betreffenden Gemeinderäten bereinigt. Am 8. September 2016 werden sie der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Zusammen noch stärker

Der kurzfristig arrangierte Auftritt des «Echos vom Hasenberg» in der «Zukunft Mutschellen» zeigte, dass Heimatverbundenheit und eine visionäre Haltung durchaus harmonieren.

Der kurzfristig arrangierte Auftritt des «Echos vom Hasenberg» in der «Zukunft Mutschellen» zeigte, dass Heimatverbundenheit und eine visionäre Haltung durchaus harmonieren.

«Zukunft Mutschellen» biegt auf die Zielgerade ein

Die erste Zusammenkunft im 2016 bildete zugleich den Abschluss der sechsteiligen Workshop-Reihe zum Projekt «Zukunft Mutschellen». Der in Widen geführte Austausch diente dazu, das bisher Diskutierte Revue passieren zu lassen plus die wichtigsten Erkennt-
nisse prägnant zusammenzufassen. Obendrein bekamen die Arbeitsgrupp-
en mit dem Entwerfen eines Slogans für die Zukunft am Mutschellen eine lustvolle Zusatzaufgabe.

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Unter Visionären

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Yvonne Reichlin-Zobrist, Leiterin Gemeindeabteilung des kantonalen Departements Volkswirtschaft und Inneres, erläuterte in ihrem Kurzreferat die Auswirkungen einer Gemeindefusion auf die Ortsbürgergemeinden und stellte sich der anschliessenden Diskussion.

«Zukunft Mutschellen»: Wunsch und Wirklichkeit

Die letzte Zusammenkunft im 2015 zum Projekt «Zukunft Mutschellen» war durchaus vorweihnächtlich geprägt. Denn neben der vertiefenden Arbeit an ihren Schwerpunktthemen waren alle Arbeitsgruppen eingeladen, ihre Wünsche an eine allfällige «Gemeinde Mutschellen» zu formulieren und zu präsentieren. Die unterhaltsamste Zukunftsidee entwarf das Team «Werkhof, Kehricht, Feuerwehr».

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